Cura mobil GbR Ledermann und Warten

Ambulante Pflege und mehr ...

Medizinische Behandlungspflege nach SGB V: 

Leistungen im Überblick

Die Behandlungspflege umfasst alle medizinischen Tätigkeiten, die ein Haus- oder Facharzt verordnet und eine examinierte Pflegekraft durchführt. Das können beispielsweise sein:

  • Blutdruck- und Blutzuckermessung
  • Vorbereiten und Verabreichen von Medikamenten
  • Injektionen: intramuskulär (i. m.) und subkutuan (s. c.), z. B. Insulinspritzen bei Diabetikern oder Thrombosespritzen nach einer Operation
  • Wundversorgung und Verbandswechsel
  • Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen
  • Stützende und stabilisierende Verbände anlegen (Kompressionsverbände)
  • Dekubitusbehandlung
  • Stomaversorgung, Versorgung von suprapubischen Kathetern und PEG
  • Katheterwechsel

 

Grundpflege nach SGB XI: 

Leistungen im Überblick

Zur Grundpflege gehören  folgende Tätigkeiten:


  • Hilfe bei der Ernährung im Alter
  • Verabreichen von Sondennahrung und Trinknahrung
  • Körperpflege: Duschen, Baden, Waschen
  • An- und Auskleiden
  • Hilfe bei Ausscheidungen, Verwendung von Inkontinenzprodukten
  • Reinigen von Harnröhrenkatheter, Wechsel des Katheterbeutels
  • Reinigung und Versorgung von künstlichen Ausgängen (Urostoma, Anus praeter)
  • Kontinenz- bzw. Toilettentraining
  • pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontrakturen, Lungenentzündung, Pilzbefall im Mund (Soor), Dekubitus, Thrombose, Verstopfung usw.
  • Lagerung mit Lagerungshilfsmitteln
  • u.a. auf Anfrage



Hauswirtschaftliche Versorgung: 

Leistungen im Überblick

Die hauswirtschaftliche Versorgung umfasst folgende Tätigkeiten der Haushaltsführung: 

  •  Einkaufen oder Arzneimittel besorgen
  • Mahlzeiten zubereiten
  • Reinigung der Wohnung im normalen Umfang
  • u.a. auf Anfrage


Betreuung nach SGB XI:

 

Leistungen im Überblick

 

  • Einzelbetreuung durch anerkannte Helfer
  • Mobilisation unter Begleitung
  • Besuchsdienste
  • Sinnvolle Beschäftigung (Lesen, Gesellschaftsspiele, Kochen oder Backen)
  • Familienentlastende Angebote
  • Angebote der Beschäftigung & Aktivierung



Beratungseinsätze nach § 37.3 SGB XI


Nach § 37 Abs. 3 Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) müssen Pflegebedürftige in regelmäßigen Abständen einen Beratungseinsatz in Anspruch nehmen, wenn sie Pflegegeld beziehen. Hierbei handelt es sich um eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit, die im Regelfall eine zugelassene Pflegeeinrichtung durchführt. 

 

Intervall der Inanspruchnahme:

Die Beratungseinsätze müssen Pflegebedürftige

in den Pflegegraden 2 und 3 einmal halbjährlich und

in den Pflegegraden 4 und 5 einmal vierteljährlich

abrufen.

 

Pflegebedürftige, die dem Pflegegrad 1 zugeordnet sind, können einmal halbjährlich einen Beratungseinsatz in Anspruch nehmen. Auch Pflegebedürftige, die die Pflegesachleistung beziehen, können halbjährlich einmal einen Beratungseinsatz abrufen. Für diese Personenkreise besteht allerdings keine gesetzliche Verpflichtung hierfür. Ebenfalls ist die Inanspruchnahme des Beratungseinsatzes für Pflegegeldempfänger in den Pflegegraden 2 bis 5 dann nicht verpflichtend, wenn auch die Pflegesachleistung (nach § 36 SGB XI) in Anspruch genommen wird oder wenn sich Pflegebedürftige in einer § 43a-Einrichtung aufhalten und nur für den Aufenthalt im Haushalt der Familie am Wochenende oder in den Ferienzeiten ein anteiliges Pflegegeld beziehen.